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Basel

Die Künstlerische

Basel gilt als Weltstadt im Taschenformat: Rund 40 Museen hat die Stadt, darunter einige von Weltruhm. Dabei zählt die Stadt am Rhein gerade mal 190.000 Einwohner. Auf kleinstem Raum, nämlich 37 km², genießt der Baselbesucher urbanes Leben und internationale Kultur, und ist doch schnell und unkompliziert draußen in der Natur, auf den Schweizer Bergen, im französischen Elsass oder im deutschen Schwarzwald. Denn Basel liegt im Upper Rhine Valley, direkt am Rheinknie mitten in Europa, wo Deutschland und Frankreich an die Schweiz grenzen.

Kleinod für Kunstliebhaber

In Basel ist man am Puls der Zeit, als befände man sich in Paris, Berlin oder London – nur ist das Leben hier viel entspannter. Im Frühsommer erlebt man den Höhepunkt der Kunstsaison: im Juni kommen zur Art Basel die besten Galeristen der Welt mit ihren Künstlern. Dann verwandelt sich die ganze Stadt in einen Laufsteg der Weltprominenz und in einen Marktplatz der Kunst. Aber auch das ganze Jahr über ist die Stadt ein einziger Kunst-Parcours: Die Fondation Beyeler, das Tinguely Museum, das Kunstmuseum und viele andere Sammlungen brechen mit sensationellen Sonderausstellungen immer wieder die Besucherrekorde des Vorjahres. Das Kunstmuseum besitzt die älteste öffentliche Kunstsammlung in Europa. Hier wandelt man durch die europäische Kunstgeschichte und bestaunt Werke von Holbein, Rembrandt, Rubens, van Gogh, Kokoschka oder Picasso. Liebhaber der klassischen Moderne freuen sich an den wunderbar inszenierten Kunstwerken in der von Renzo Piano einfühlsam in einen englischen Park gebauten Fondation Beyeler. Werke von Neo Rauch, Anselm Kiefer, Andy Warhol und vielen mehr bilden hier ein eindrucksvolles Ensemble.

Kultureller Reichtum seit Jahrhunderten

Die wohlhabenden Bürger gestalten seit langer Zeit das öffentliche Leben der Stadt, indem sie Kunst und Architektur, Musik und Theater großzügig fördern und finanzieren. Soviel Feinsinnigkeit und Kunstverstand kommen daher, dass Bildung in Basel großgeschrieben wird – es ist kein Zufall, dass hier vor fast 500 Jahren der erste Buchverlag der Welt und die erste Universität der Schweiz gegründet wurden. Weltoffen, wohlhabend und international war Basel sowieso schon aufgrund der Handelswege: vor 2500 Jahren kontrollierten die Kelten den Knotenpunkt am Rhein, wo die Ware aus aller Welt vom Land aufs Schiff gebracht wurde. Nach ihnen kamen die Römer und die Germanen. Bis heute ist der Rhein die Lebensader der Stadt, und die traditionelle Großzügigkeit der Basler kommt allen zugute, die die Stadt besuchen.

Mekka für Architekturinteressierte

Wer durch die idyllische und gepflegte Altstadt mit ihren verwinkelten Gässchen streift, vorbei an bunten Bürgerhäusern, am großen Münster und an den kleinen mittelalterlichen Kirchen, der begegnet immer wieder Höhepunkten neuester Architektur. Wenn hier etwas Neues gebaut wird, schaut die ganze Welt auf Basel. Die Museen, der Messeturm, Bürogebäude, ganze Straßenzüge lesen sich wie ein who is who der Architektur. Selbst Aufträge für ein Stellwerk im Bahnhof oder ein Affenhaus im Zoo sind es den Baslern wert, von Stararchitekten umgesetzt zu werden. Gebäude von Herzog & de Meuron, Renzo Piano oder Diener & Diener prägen die Stadt. Direkt bei Basel, in Weil am Rhein auf der deutschen Seite, steht inmitten von Kirschbäumen das weltbekannte Vitra Design Museum: eine einzigartige Designsammlung und gleichzeitig ein Ensemble von Weltklasse-Architektur. Berühmte Architekten wie Frank O. Gehry, Zaha Hadid und Tadao Ando haben hier ihre ersten Gebäude in Europa realisiert. Kürzlich kam noch ein Ausstellungsraum des Basler Büros Herzog & de Meuron dazu.

Basel zieht die Global Players an

Internationalität ist in Basel selbstverständlich. Auf den Straßen hört man alle Sprachen, viele sprechen mühelos Englisch. Das liegt nicht nur an den vielen Touristen: Qualifizierte Arbeitskräfte aus Europa, Amerika und Asien kommen nach Basel, um in einem der ansässigen Weltkonzerne wie Roche, Syngenta oder Novartis zu arbeiten. Die kleine Stadt gehört zu den erfolgreichsten Wirtschaftsregionen der Welt, vor allem im Bereich Life Sciences und Gesundheit. Den Boden für die heutige Pharmaindustrie bereitete die Seidenband- und Farbproduktion vor knapp 300 Jahren. Hohe Qualitätsstandards in allen Bereichen stehen heute für den Begriff swissness.

Erholung für die Sinne

Bei allen urbanen Reizen bietet Basel jede Menge Ruhepunkte: Straßencafes inmitten des quirligen Straßenlebens laden zum Verweilen, vom Münsterberg aus bietet sich ein herrlicher Blick über die Stadt und den Rhein bis zu den französischen Vogesen und zum Schwarzwald. Allein eine gemächliche Bootsfahrt auf dem Fluss oder auch nur die Überfahrt mit der kleinen motorlosen, nur mit der Kraft der Strömung betriebenen Fähre macht die Sinne wieder wach. Überall am Ufer tummeln sich Spaziergänger, Müßiggänger, Geschäftsleute. Badende lassen sich vom Strom treiben: das ist ein spezielles Basler Sommervergnügen! Zum Ausklang des Tages sitzen dann Einheimische und Gäste in den urigen Kneipen, den Restaurants mit internationaler Küche oder deftiger Hausmannskost. Basel hat alles, was dem Gaumen schmeichelt. Ob durch die Nase oder mit den Augen: Dem Charme der Stadt kann keiner widerstehen!

 

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